• Hamra Oman Reise

Mietwagenreise Oman „Al-Ashkhara“

Dieses Programm versteht sich als Vorschlag. Auf Änderungswünsche gehen wir gerne ein.
Routenkarte

Tag 1
Batinah-Ebene und Burgen am Rande der Berge

Ankunft am Flughafen Muscat und Übernahme des Mietwagens.

Fahren Sie dann direkt nach Barka, vormittags ist nämlich auf dem Fischmarkt von Barka, der direkt am Strand unter einem Sonnendach stattfindet, am meisten los. Danach verlassen Sie vorläufig die Küste und fahren Sie  in Richtung Rustaq/Nakhl am Fuße des Gebirges. Falls gewünscht, können Sie die Festung Hazm besuchen. In einem idyllischen Tal in der Nähe entspringt die heiße Quelle Ain Thowara.

In Wakan angekommen spazieren Sie durch das alte Dorf hinauf in die Obst- und Gemüsegärten bis zu einem Aussichtspunkt hoch über dem Tal. Mehrere ausgschilderte Wanderwege bieten sich auch für mehrstündige Touren an.

Übernachtung in Wakan.

Tag 2
Durch das Wadi Bani Awf auf den Jebel Shams

Grüne Dattelpalmen und ein Flickwerk aus terrassenförmig angelegten Feldern charakterisieren die Schönheit dieser Gegend. Quellen, die irgendwo inmitten des umliegenden Gebirges entspringen, versorgen das Umland mit kristallklarem Wasser, welches mittels des Falajsystems im Dorf verteilt wird. Der Überfluss endet im angrenzenden Wadi, das sich für ca. 7 km in die Berge hineinschlängelt. Das Wadi Bani Awf selbst liegt in einer tiefen Felsschlucht. Die saftig grünen Dattelpalmen bilden einen wunderbaren Kontrast zu den rauen Bergen, die das Wadi umgeben. Dort beginnt  dann die rasante Fahrt und Überquerung des westlichen Hajar-Gebirges.

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Bilad Sayt ist eines der kleinen Dörfer, das seinen traditionellen Charme und die Atmosphäre der ländlichen Einsamkeit beibehalten hat. Es liegt auf halber Höhe, dann steigt die Strecke immer weiter an bis auf eine Passhöhe mit schöner Aussicht, ab der dann die Strecke wieder asphaltiert ist. Nun geht es hinunter Al Hamra, einem Dorf, das von der Regierung restauriert wurde, um dem Besucher anschaulich darzustellen, wie Omans Bevölkerung in früheren Zeiten lebte.
Abendessen und Übernachtung auf dem Jebel Shams oder in Misfat Al-Abreen.
Tag 3
Jebel Shams

Eine der schönsten Wanderungen des Landes ist der so genannte „Balcony Walk“ auf der Höhe des Jebel Shams, ein (gesicherter) Panoramaweg entlang eines Abgrunds auf dem Jebel Shams. Sie können selbst entscheiden, wie lange Sie wandern möchten. Wenn Sie genug haben, kehren Sie einfach um. Maximaldauer. 4 Stunden. Da es keine Abzweigungen gibt, benötigt man hier eigentlich keinen Wanderführer, man kann sich ja nicht verlaufen.

Ein dörfliches Idyll umgibt Ihr Hotel in Misfat Al-Abreen bei Al Hamra. Es gilt als das schönste Dorf des Landes. Spazieren Sie durch die alten Gassen und entlang dem Bewässerungskanal. Fakultatives Angebot: Besuchen Sie einen einheimischen Bauern und lassen Sie sich zeigen, was er anbaut und wie sowie die ausgefeilte Bewässerung.
Auch das tiefer gelegene Al Hamra, das zur Stadt herangewachsen ist, besitzt ausgedehnte Viertel mit alten Häusern.

Abendessen und Übernachtung auf dem Jebel Shams oder in Misfat Al-Abreen.

Tag 4

Die schönsten Burg des Landes

Das Schloss Jabreen gilt als das schönste in ganz Oman. Es erscheint so, als hätten alle Künstler und Architekten der damaligen Zeit zur Herrlichkeit dieses Baus beigetragen. Ebenso sehenswert ist die Festung Bahla, die älteste und größte aller omanischen Burgen. Sie steht auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes. In der Nähe liegt eine traditionelle, sehenswerte Töpferei.

Weiterfahrt nach Nizwa. Hinter der Festung liegt noch ein altes Viertel aus Lehmhäusern. Sie sind nicht alle im besten Zustand, die Architektur jedoch nach wie vor schön. Und manche wurden inzwischen auch restauriert, z.B. eine jahrhundertealte Moschee.

Den Spaziergang durch diese Gegend empfehlen wir für den heutigen Nachmittag.

Übernachtung in Nizwa.

Tag 5

Nizwa

Nizwa, Hauptstadt bis 1783 und noch heute Hauptsitz des Imams, gilt als geistliches Zentrum des Landes. Erkunden Sie den traditionellen Souq (Basar), der für seine herrlichen Silberwaren und Bahla-Töpfereien bekannt ist sowie die Märkte für Fisch, Obst, Gemüse uns Gewürze. Das Nizwa-Fort bietet eine wunderbare Vogelperspektive über die Stadt und das umliegende Gebirge.

Etwas südlich von Nizwa liegt Manah, ein restauriertes Dorf mit umgebenden Festungsmauern und einem hohen Wachturm. Im „Oman Across Ages“- Haus können Sie in die vormoderne Zeit dieser Gegend eintauchen.

Alternativ würde sich auch ein Besuch der Höhle von Hoota mit einer endemischen Art blinder Höhlenfische lohnen.

Übernachtung auf dem Jebel Akhdar.

Tag 6
Jebel Akhdar

Fahren Sie in ein Bergdorf auf dem Jebel Akhdar, spazieren durch die engen Gässchen zu den Terrassenfeldern. Wichtigstes Anbauprodukt sind Rosen, aus denen das Rosenöl hergestellt wird, für das der Jebel Akhdar berühmt ist. Bei einer 3-Dörfer-Wanderung können Sie die herrliche Landschaft und die frische, kühle Bergluft genießen.

Übernachtung auf dem Jebel Akhdar.

Tag 7

Fahrt in die Wahiba-Wüste!

Sie verlassen die Berge und fahren Richtung Wahiba Sands-Wüste. In Birkat Al-Mauz, einem am Fuße des Gebirgsstocks Jebel Akhdar gelegenen Dorf, legen Sie den ersten Stopp des Teges ein. Sie unternehmen einen Spaziergang vorbei an Bananen- und Dattelplantagen sowie Wasserkanälen („Aflaj“ genannt) zum alten Ortskern. Die Aflaj sind übrigens in der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes eingetragen.

Sie werden um ca. 15 Uhr im Dorf Al-Wasil zum Transfer zum Camp erwartet. Nach Ankunft im Camp klettern Sie für den Sonnenuntergang auf eine einsame Düne um das einzigartige Farbenspiel bei absoluter Ruhe und fern vom Alltagsstress zu genießen. Abendessen und Lagerfeuer mit omanischen Spezialitäten.
Übernachtung im Wüstencamp.

Tag 8
Wadi Bani Khalid und Schildkrötenstrand 

Unternehmen Sie einen Abstecher in das berühmte Wadi Bani Khalid. Sie haben Freizeit in dieser immergrünen Taloase, deren mit türkis- und saphirfarbenem Wasser gefüllten Teichen zu einer Abkühlung einladen. Gesäumt von saftig grünen, schattigen Palmen, haben Sie die Möglichkeit zu einem Picknick.

Danach führt Ihre Strecke zurück an die Küste zum Kap Ras Al-Jinz. Dort machen Sie am Abend eine Begegnung der besonderen Art. Oman ist Nistplatz von fünf der sieben bekannten Wasserschildkröten-Arten und Sie haben, begleitet durch die Ranger des Reservats, die Gelegenheit diese zentnerschweren Tiere bei der nächtlichen Eiablage zu beobachten. Tipp für Fotografen: Auch in der Morgendämmerung findet eine Tour zur Schildkrötenbeobachtung statt. Da Sie bis nach Sonnenaufgang bleiben können, haben Sie wunderschönes Licht und können in der Regel noch die letzten Schildkröten am Werk sehen. Diese Tour können Sie statt der Nachttour unternehmen oder zusätzlich.

Abendessen Übernachtung im Hotel am Schildkrötenstrand.

Tag 9
Über Sur zum Wadi Shab

In der nahen Stadt Sur gibt es die letzte Werft, in der traditionelle Holzschiffe, die Dhows, gebaut werden. Hier können Sie sich umschauen und schöne Holzmodelle erwerben, die ein schmuckes Souvenir abgeben.

Weiter geht es in das palmengesäumte Wadi Shab, wo Sie durch eine Schlucht mit kleinen Dattelplantagen und steilen Felswänden spazieren können. Dort erreichen Sie die mit kristallklarem Wasser gefüllten Teiche und einen Wasserfall. Genauso lohnend ist das etwa parallel verlaufende Wadi Tiwi in der Nähe. Bei beiden Tälern kommt es manchmal auf den Wasserstand des Baches und dem Zustand des Weges an, wie weit man hinein fahren bzw. wandern kann.

Übernachtung in Tiwi oder im Wadi Al Arbeieen.

Tag 10
Über die Küstenstraße zurück nach Muscat.

Bei einer „nassen Wanderung“ können Sie heute den oberen Teil des Wadi Al Arbeieen und das abzweigende Wadi Sweih erkunden und dabei auch im aufgestauten Bach baden gehen. Hierfür sollten Sie über das Hotel einen einheimischen Begleiter engagieren.

Wie ein türkisgrünes Auge öffnet sich das Bimah Sinkhole, ein Kratersee, im karstig-felsigen Untergrund nur wenige Hundert Meter vom Meer und auf Ihrem Weg nach Muscat. Man kann über einen Stufenweg hinuntersteigen und im kristallklaren Wasser baden. Danach Weiterfahrt nach Muscat und Austausch des Mietwagens

Übernachtung in Muscat.

Tag 11

Fahrt nach Al Ashkhara

Zurück geht es wieder nach Süden. In Jaalan Bani Bu Ali halten Sie bei der Festung und schauen sich nicht weit davon die Al Hamoda Moschee mit Ihren 52 weißen Zipfelkuppeln aus dem 11.Jahrhundert (von außen) an, eine der ganz wenigen historischen Moscheen Oman.

Die ausgetretenen Pfade des Tourismus lassen Sie dann weit hinter sich zurück, wenn Sie der Küste in Richtung Süden folgen. Das werden Sie z.B. merken, wenn Sie im urigen Fischer- und Marktstädtchen Al-Ashkhara halten. Dabei können Sie nämlich ganz schnell zur Sehenswürdigkeit werden – für die Einheimischen!

Übernachtung in Al Ashkhara.

Tag 12
Zur Insel Masirah

Bevor Sie den Hafen Shannah Port ansteuern, können Sie zu den schneeweißen Dünen am Strand von Khaluf fahren, den so genanngen Sugar Dunes. Dann setzen Sie mit der Fähre über auf die Insel Al-Masirah. Dort Übernachtung in einem Strandhotel.

Tag 13
Paradiesische Insel Masirah

Genießen Sie die einsamen Strände auf Masirah Island. Auch hier kann man mit etwas Glück Schildkröten beobachten.
Übernachtung auf Masirah Island in einem Strandhotel.

Fotorechte: Ralf Schepers

Tag 14

Von Masirah nach Duqm und zum Ras Madrakah

Sie haben heute nur eine relativ kurze Strecke bis Duqm. Wir empfehlen Ihnen daher, das Gepäck im Hotel in Duqm abzuladen und noch bis zum Ras Madrakah (Ras = Kap) weiterzufahren – am späten Nachmittag ist das Licht besonders schön. An einem gigantischen Sandstrand mit zumeist kräftiger Brandung kann man hinüber zu den Felswänden des Kaps schauen und mit etwas Glück Flamingos, Reiher und Krabben beobachten.

Übernachtung in Duqm.

Tag 15

Herrliche Küste bis Shuwaymiyah

Der schönste Küstenabschnitt liegt heute vor Ihnen auf der Fahrt nach Shuwaymiyah. Es lohnt sich, unterwegs baden zu gehen oder in das eine oder andere herrliche Wadi hineinzufahren oder hineinzuwandern (in der regel nur mit Allradfahrzeug möglich). Dies gilt ganz besonders für das Wadi Shuwaymiyah selbst. Es ist eines der eindrucksvollsten des Landes und doch völlig anders als die viel besuchten Wadis im Norden – außerdem verirrt sich hierher kaum ein Tourist.

Vor gewaltigen Klippen und durch tief eingeschnittene Täler folgen Sie der Straße weiter in die Provinz Dhofar.

Übernachtung in Mirbat.

Tag 16

Ruinen aus grauer Vorzeit

Historische Stätten aus ganz unterschiedlichen Epochen besuchen Sie auf dem Weg nach Salalah. Mirbat ist eines der wenigen verbliebenen historischen Lehmdörfer der Provinz Dhofar, zum Teil liegen die Häuser in romantischem Verfall, sind dennoch sehr sehenswert.

Geheimnisvoll wirkende alt-südarabische Wandinschriften aus vorislamischer Zeit wurden in Sumhuram gefunden. Archäologen haben hier eine Siedlung aus dem frühen Mittelalter ausgegraben, die Fernhandel mit Weihrauch betrieb. Nach der Begehung der Ausgrabung sollten Sie einen Blick in das Museum werfen. In der Lagune unterhalb des Siedlungshügels kann man oft Flamingos sehen.

Übernachtung in Salalah.

Tag 17

Weihrauch in und um Salalah

Der Weihrauchmarkt ist das Herz in Salalah. Kommen Sie, schnuppern Sie und kaufen Sie ein! Im Al-Baleed-Museum erfahren Sie einiges über den Weihrauchhandel und das dazu gehörige Wissen um die Schifffahrt.

Etwas westlich von Salalah bei der Lagune von Mughsail können Sie dann auch Weihrauchbäume sehen. An den so genannten Blowholes vor der schroffen ausgehöhlten Steilküste sollten Sie unbedingt anhalten, um zu sehen, wie die Brandung durch natürliche Röhren in den Felsen zischt.

Übernachtung in Salalah

Tag 18

Haben Sie schon mal ein Kamel baden sehen?

Falls Sie diese Frage mit „Nein“ beantworten, sollten Sie ins Wadi Darbat fahren. Mit etwas Glück bietet sich Ihnen dort dieses ungewohnte Bild. Falls nicht, dann bleiben Ihnen immer noch das Naturidyll und ein versteinerter Wasserfall. Sie können den Nachmittag am Hotelstrand genießen oder zum Atayr Sinkhole weiterfahren, einer tiefen Doline, die aus der Hochebene herausgeschnitten ist.

Übernachtung in Salalah

Tag 19

Wilde Steilküste und traumhafte Strände

Westlich von Salalah geht der Strand schon bald in Steilküste über, unterbrochen durch den kilometerlangen Sandstrand und die Lagune von Mughsail. Bei den so genannten Blowholes vor der schroffen ausgehöhlten Steilküste sollten Sie unbedingt anhalten, um zu sehen, wie die Brandung durch natürliche Röhren in den Felsen zischt. Fahren Sie weiter bis zum Strand von Fazayieh. Auch wenn man kein Strandfan ist, kann man sich von der Schönheit der Landschaft nicht entziehen, fahren Sie also die Schotterstraße hinunter bis zum völlig unverbauten Sandstrand (nur mit einem Allradfahrzeug möglich). Weiter westlich bei Rakhiyut bieten sich noch einmal spektakuläre Ausblicke auf die Steilküste und die davor liegenden Strände.

Übernachtung in Salalah

Tag 20

Auf dem „Desert Highway“ bis Haima

Sie verlassen Salahah. Die Straße ist gut und wir haben die Strecke in 2 Tagesetappen aufgeteilt, so dass Sie es ruhig angehen können. Sie fahren heute bis in den kleinen Ort Haima. Übernachtung in Haima.

Tag 21
Durch die Wüste nach Muscat.

Fahrt über die Wüstenstraße nach Muscat.

Übernachtung in Muscat.

Tag 22
Heimreise

Fahrt zum Flughafen, Rückgabe des Mietwagens und Heimreise.

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