• Hamra Oman Reise

Privatreise Oman „Al Awdia“ (10T/9N)

Dieses Programm versteht sich als Vorschlag. Auf Änderungswünsche gehen wir gerne ein.

Routenkarte
Tag 1
Anreise nach Muscat

Landung in Muscat, Transfer zum Hotel.
Übernachtung in Muscat.

Tag 2
Muscat, Hauptstadt Omans

Die prächtige Sultan-Qabus-Moschee mit dem riesigen Kristall-Leuchter und glänzendem Marmor dürfen Sie gleich am Morgen besuchen (freitags nicht möglich). Das prächtige moderne Opernhaus, das nur eine kurze Entfernung von der Moschee liegt, lernen Sie ebenfalls bei einer Führung von innen und außen kennen. (Je nach Vorstellungskalender können wir Ihnen gerne Eintrittskarten für den Abend besorgen.)

Auf jeden Fall sollten Sie dann nach Alt-Muscat fahren und den offiziellen Dienstpalast des Sultans von außen betrachten. Einen Besuch lohnt das Beit Al-Zubair, in dem Sie z.B. verblüffende Antworten auf die Frage bekommen können, warum Frauen traditionell schwarze Umhänge tragen und das mit Religion nicht wirklich zu tun hat. Falls Sie möchten, können Sie diese Frage gleich omanischen Frauen selber stellen im Sidab Women’s Sewing Club, in der es um weit mehr geht als um die Pflege traditionellen Handwerks.

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Man hat Muscat nicht gesehen ohne den Souq (Markt) von Matrah. In den weihrauchgeschwängerten Gassen werden Gewürze, Gold, Lederwaren, Souvenirs und vieles mehr feilgeboten.
Übernachtung in Muscat.

Tag 3
Wadi Al Arbeieen

Auf der Panoramastraße am Meer entlang fahren Sie heute Morgen in Richtung Sur. Die Gebirgsketten des östlichen Hajar-Gebirges bieten ein beeindruckendes Landschaftsbild. Das Bimah Sinkhole (Foto) ist ein Kratersee mit unterirdischer Verbindung zum Meer, etwas weiter östlich an der Küste. Das Sinkhole ist durch den Einsturz der Decke einer Karsthöhle entstanden. Sie können über einen Stufenweg hinuntersteigen und eine Rund schwimmen.

Bei einer „nassen Wanderung“ können Sie heute den oberen Teil des Wadi Al Arbeieen und das abzweigende Wadi Sweih erkunden und dabei auch im aufgestauten Bach baden gehen.

Abendessen und Übernachtung im Wadi Al Arbeieen.

Tag 4
Wadis Tiwi, Shab und Schildkrötenstrand

Weiter geht es in das palmengesäumte Wadi Shab, wo Sie durch ein Stück weit in eine Schlucht mit kleinen Dattelplantagen und steilen Felswänden hineinwandern können. Dort erreichen Sie die mit kristallklarem Wasser gefüllten Teiche, bei denen die Mutigen durch eine Höhle zu einem Wasserfall tauchen können. Ein unvergessliches Erlebnis!!!

Sattes Grün erwartet Sie auch im Wadi Tiwi, das ungefähr parallel zum Wadi Shab verläuft. Hier kann man allerdings ein Stück mit dem Auto hineinfahren, aber auch dann spazieren und sich im Bach erfrischen.

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Die Fahrt führt weiter zur Hafenstadt Sur, wo Sie nach einer kleinen Stadtrundfahrt die Dhow-Werft besichtigen können, die einzige in Oman, bei der die traditionellen Boote noch heute ohne Stahlnägel und Leim nach altem Brauch gebaut werden. Die 300 Tonnen schwere Fatah Al-Khair aus dem Jahre 1920 ist ein prächtiges Beispiel für so eine Dhow, wie Sie in der Stadt sehen werden.

Am Abend machen Sie eine Begegnung der besonderen Art. Oman ist Nistplatz von fünf der sieben bekannten Wasserschildkröten-Arten und Sie haben, begleitet durch die Ranger des Reservats, die Gelegenheit diese zentnerschweren Tiere bei der nächtlichen Eiablage zu beobachten.
Abendessen und Übernachtung in der Nähe des Schildkrötenstrands.

Tag 5
Auf in die Wahiba-Wüste!

Heute schicken wir Sie in die Wüste! Auf der Fahrt entlang der Küste geht es vorbei an kleinen Fischerorten, dann zweigen Sie ab ins Landesinnere. Bunt schimmernden Steinfelder und goldgelbe Sandflächen werden von Kamelen, Ziegen und Eseln auf der Suche nach etwas Essbarem durchkämmt. Ein Abstecher führt Sie In das berühmte Wadi Bani Khalid. Sie haben Freizeit in dieser immergrünen Taloase, deren mit türkis- und saphirfarbenem Wasser gefüllten Teichen zu einer Abkühlung einladen.

Nun geht’s aber endgültig in die Wüste. Nach Ankunft im Camp klettern Sie für den Sonnenuntergang auf eine einsame Düne um das einzigartige Farbenspiel bei absoluter Ruhe und fern vom Alltagsstress zu genießen. Abendessen und Lagerfeuer mit omanischen Spezialitäten.
Abendessen und Übernachtung im Wüstencamp.

Tag 6
Frauenmarkt in Ibra und Jebel Akhdar

Der Name ist etwas irreführend, denn in Ibra werden keine Frauen verkauft. Es ist vielmehr so, dass hier Männer allenfalls als Zaungäste geduldet sind. Frauen sind Händlerinnen wie Kunden, was seinen Ursprung darin hat, dass in der hiesigen Gesundheitsstation mittwochs Frauensprechstunde war. Sie haben aber allenfalls Zeit für einen kurzen Stopp, denn sie haben noch viel Programm vor sich.

Auf dem Weg in die Berge halten Sie in Birkat Al-Mauz, einem am Fuße des Jebel Akhdar gelegenen Dorf. Hier werden wir Ihnen das Bewässerungssystem der „Aflaj“ genannten Kanäle zeigen und erläutern. Die omanischen Aflaj sind übrigens in der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes eingetragen.

Auf dem Saiq-Plateau angekommen fahren Sie zu einem Bergdorf und spazieren durch die engen Gässchen der an den Hängen klebenden Dörfern zu den Terrassenfeldern. Wichtigstes Anbauprodukt sind Rosen, aus denen das Rosenöl hergestellt wird, für das der Jebel Akhdar berühmt ist. Bei einer 3-Dörfer-Wanderung genießen Sie die herrliche Landschaft und die frische, kühle Bergluft.

Übernachtung auf dem Jebel Akhdar.

Tag 7
Die schönsten Festungen von Oman und Nizwa

Heute Morgen geht es den Berg hinunter, an Nizwa vorbei und zur Festung Jabreen, der schönsten des Landes, die auf das 17.Jahrhundert zurückgeht sowie nach Bahla, der größten Festung des Landes. Mit etwas Glück können Sie hier auch die traditionelle Töpfewerkstatt besuchen.

Nizwa ist die bedeutendste Stadt des Inneren Oman und war einst Residenz des Imams, des Herrschers über diesen Landesteil. Entsprechend groß war der Ort schon in alter Zeit. Viele Lehmbauten haben sich in der Altstadt erhalten. Nachdem Sie einige Jahrzehnte teils dem Verfall preisgegeben worden waren, wurden viele davon in den letzten Jahren restauriert, teils in Restaurants, Boutiquen und Hotels verwandelt. Eine Runde durch das Viertel ist sehr reizvoll. Vom Turm des Nizwa-Fort bietet sich Ihnen eine wunderbare Vogelperspektive über die Altstadt, das Marktviertel und das umliegende Gebirge.

Übernachtung in Nizwa.

Tag 8
Misfat Al-Abreen und Jebel Shams

Am frühen Morgen können Sie den Viehmarkt in Nizwa besuchen mit einer Versteigerung nach ganz eigenen Regeln. Erkunden Sie den traditionellen Souq (Basar), der für seine herrlichen Silberwaren und Bahla-Töpfereien bekannt ist sowie die Märkte für Fisch, Obst, Gemüse und Gewürze. Auch ein alter, verzierter Dolch kann ein schönes Souvenir abgeben. Vom dicken Turm des Festung aus liegt Ihnen die ganze Stadt und die umgebende Oase zu Füßen.

Auf dem Weg zum Jebel Shams liegen mehrere wunderschöne Dörfer und Städtchen. Mit einem Spaziergang durch das malerische Bergdorf Misfat Al Abriyeen geht Ihr Programm weiter. Auch das tiefer gelegene Al Hamra, das zur Stadt herangewachsen ist, besitzt ausgedehnte Viertel mit alten Häusern. Im Beit Safah, das inmitten des alten Viertels liegt, können Sie omanische Traditionen wie das Herstellen von Öl, das Brotbacken und die Kaffeezubereitung entdecken.

Übernachtung auf dem Jebel Shams.

Tag 9
Jebel Shams

Der Jebel Shams ist der höchste Berg in ganz Oman und erreicht eine Höhe von 3009 m. Die Fahrt hinauf bietet atemberaubende Blicke in tiefe Felsschluchten und die endlos erscheinende Bergkulisse. Der Straße folgend kommen Sie an dem alten Dorf Ghul vorbei.

Eine der schönsten Wanderungen des Landes ist der so genannte „Balcony Walk“ auf der Höhe des Jebel Shams, ein (gesicherter) Panoramaweg entlang eines Abgrunds auf dem Jebel Shams. Sie können selbst entscheiden, wie lange Sie wandern möchten. Wenn Sie genug haben, kehren Sie einfach um. Maximaldauer. 4 Stunden. Da es keine Abzweigungen gibt, benötigt man hier eigentlich keinen Wanderführer, man kann sich ja nicht verlaufen.

Übernachtung auf dem Jebel Shams oder in Misfat Al-Abreen.

Tag 10
Durchs Wadi Bani Awf nach Muscat

Mit der Überquerung des westlichen Hajar-Gebirges verlassen Sie den Inneren Oman. Balad Sayt ist eines der kleinen Dörfer, das seinen traditionellen Charme und die Atmosphäre der ländlichen Einsamkeit beibehalten hat. Quellen, die irgendwo inmitten des umliegenden Gebirges entspringen, versorgen das Umland mit kristallklarem Wasser, welches mittels des Falajsystems im Dorf verteilt wird. Der Überfluss endet im angrenzenden Wadi, das sich für ca. 7 km in die Berge hineinschlängelt. Das Wadi Bani Awf liegt in einer tiefen Felsschlucht. Die saftig grünen Dattelpalmen bilden einen wunderbaren Kontrast zu den rauen Bergen, die das Wadi umgeben.

Am Abend Ankunft in Ihrem Strandhotel.

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